Milliardeninvestitionen in Offshore Windparks – entwickelt sich hier eine aussichtsreiche Anlageklasse?

Die Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Quellen hat in den letzten Jahren für die Stromversorgung rasant an Bedeutung zugenommen. Dabei spielt die Nutzung der Windenergie mittlerweile eine zentrale Rolle, da die Technologie der Windräder mittlerweile so weit fortgeschritten ist, dass die Stromerzeugung effizient und kostengünstig erfolgen kann.

In Deutschland sind mittlerweile so viele Windparks entstanden, dass sie mit 8,6 % zur gesamten Stromerzeugung des Landes beitragen. In Anbetracht der Energiewende und dem damit verbundenen Ausstieg aus der Atomenergie sowie der Reduzierung der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke ist dies noch lange nicht ausreichend. Es besteht deshalb noch ein enormer Bedarf in der Errichtung weiterer Windkraftanlagen. Allerdings stößt die Errichtung entsprechender Anlagen an Land mittlerweile an ihre Grenzen. Sehr strenge Planungsvorgaben, hohe Grundstückskosten und immer stärker werdende Anwohnerproteste verzögern den Bau erheblich. Dies führt zu unkalkulierbaren Kostensteigerungen oder verhindert Projekte vollständig.

Da die Errichtung von Offshore Windparks ist hier eine Alternative. Durch ihre Errichtung auf dem Meer kommt es zu einer Minimierung der Anwohnerbelästigung. Es gibt darüber hinaus ökonomische Argumente, welche für das Engagement im Offshore Bereich sprechen. Speziell in der Nordsee gibt es große Gebiete mit einem höheren und zugleich gleichmäßigeren Windangebot zur Auswahl, als dies auf dem Festland der Fall ist. Dies führt dazu, dass an den Standorten von Offshore Windparks grundsätzlich eine viel höhere Energieausbeute erzielt werden kann. So herrschen im Bereich von Nord- und Ostsee durchschnittliche Windgeschwindigkeiten vom um die 10 m/s, welche in einem relativ konstanten Umfang auftreten. Dies wird auch durch die Messungen und Erfahrungen im Test-Windpark „alpha ventus“ bestätigt, wo gezeigt werden konnte, dass an einem Offshore -Standpunkt eine sehr hohe Auslastung realisiert werden kann. Allein im Jahre 2011 kam dieses Pilotprojekt auf circa 4.400 Produktionsstunden unter Volllastbedingungen.

Deshalb wird in der mittel- bis langfristigen Planung damit gerechnet, dass die Energieerzeugung durch Offshore-Windparks einen wesentlichen Beitrag zur Abdeckung des Strombedarfs liefern kann. Allein für Deutschland könnten laut einer Studie des Bundesumweltministeriums bis zum Jahr 2030 mit 20.000-25.000 MW installierter Leistung rund 15 % der benötigten Energie durch die Windkraft auf See erzeugt werden. Dies ist ein sehr großes Entwicklungspotenzial für Green Energy wenn man in Betracht zieht, dass im Jahre 2014 der Anteil von Offshore produzierte Energie nur 0,2 % des Gesamtstrombedarfs betrug.

Eine Begrenzung des Ausbaus der Offshore Windparks erfolgte durch eine verminderte Verfügbarkeit nutzbarer Flächen durch Naturschutzgebiete und die Meeresnutzung durch die Schifffahrt und dem Fischfang. Darüber hinaus sind natürlich auch aus technischen und ökonomischen Gesichtspunkten nicht alle freien Flächen tatsächlich nutzbar. Damit es nicht zu Konflikten kommt, wurden in der Nord- und Ostsee durch das Bundesamt für Seeschifffahrt die hierzu notwendigen Raumordnungspläne erstellt, bei denen unter anderem für die Offshore Windenergie die entsprechen Vorranggebiete festgelegt wurden.
Nachdem die Entwicklung der Offshore Windparks in den letzten Jahren in Deutschland etwas ins Schleppen geraten zu sein schien, wird es in diesem Jahr wieder einen bedeutenden Vorwärtsschub geben, denn nachdem bislang notwendige Infrastrukturen wie Seekabel und Trafo-Stationen zur Netzeinspeisung fertiggestellt sind, werden noch bis Ende dieses Jahres mehrere Offshore Windparks ans Netz angeschlossen sein und insgesamt mehr als drei Gigawatt Strom produzieren, was immerhin der von zwei bis drei Kernkraftwerken erzeugten Energie entspricht. Hierdurch wird die enorme Größenordnung des Wachstumspotenzials dieser Form der regenerativen Energieerzeugung erkennbar.

Doch Offshore Windparks erfordern hohe Investitionen und die bisher errichteten Anlagen wurden deshalb bislang oft von größeren Stromkonzernen finanziert. Bei regelmäßigen Finanzierungsvolumen von bis zu über eine Milliarde Euro ist das aufzubringende Kapital für einen einzelnen Investor in der Regel zu hoch. Deshalb werden neue Modelle zur Kapitalbeschaffung durch die Finanzbranche entwickelt, bei denen auf Basis einer langfristigen und sicheren Wachstumsprognose sich neue und zugleich lukrative Finanzanlagen ergeben.

Ihr Dr. Matthias Michael green energy marketing

Deutschland – die grüne Supermacht

Erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt

Erneuerbare Energien stehen schon eine längere Zeit im Mittelpunkt der europäischen Diskussionen. Das Ziel ist, so schnell wie möglich auf diese Art von Energiegewinnung umzusteigen, aber natürlich spielen auch Atomkraftwerke noch eine große Rolle.
Das frühere Energiekonzept der Industriegesellschaft kann nicht mehr so gut funktionieren. Es steigen stets die Ölpreise, es erfolgt ein Klimawandel. Der Energiehunger muss gestillt werden, man sucht nun nach neuen Lösungen.
Wachsende Exportchancen entstehen
In solcher Situation (knappe Stromerzeugungskapazitäten) warnt die Energiebranche vor der sofortigen Stilllegung der alten Kraftwerke. Die Inbetriebnahme neuer Anlagen wird etwas verzögert. Viele ältere Kraftwerke stehen aber wirklich schon vor dem Aus.
Erneuerbare Energien vermeiden Treibhausgase, sind sauber, vermindern den Treibhausgaseffekt und belasten nicht unsere Gesundheit. Mit den erneuerbaren Energien wird eine neue High-Tech-Branche aufgebaut. Sie bietet so manchen Menschen auch einen Arbeitsplatz, der durch wachsende Exportchancen entsteht. Die Preise für Öl, Kohle, Gas wachsen und die Erneuerbare-Energie-Anlagen bringen sogar ökonomische Vorteile. Diese Energien sind im Gegensatz zu den nuklearen Energieträgern und zu den fossilen unendlich, sie stehen auch oftmals und nicht nur ein paar Mal zur Verfügung. Das ist natürlich ein idealer Rohstoff für die dauerhaft ausgerichtete Energieversorgung.
Als ein strategisches Element der Energiepolitik betrachtet
Das Energiesystem wird sich in der Zukunft von dem aktuellen sehr unterscheiden. Es gibt eine zentrale Voraussetzung, die erfüllt werden soll, um einen nachhaltigen Erfolg bei der Energiewende zu haben. Wir müssen ein besonders hohes Maß an der Versorgungssicherheit sowie wirksame Klimaschutzmaßnahmen durchführen. Dabei können uns nur zukunftsweisende Forschung und Innovationen gut helfen. Deswegen wird auch die Energieforschung als ein strategisches Element der Energiepolitik betrachtet.
Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung 819 Millionen Euro investiert, um Erforschung moderner Energietechnologien voran zu bringen. Etwa drei Viertel davon nutzte man für solche Themenbereiche, welche für den Fortschritt besonders wichtig waren: Steigerung der Energieeffizienz sowie den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Bündelung von Energiepolitik ermöglicht es, alle Themenfelder gut zu stärken, sie erfordern eine übergreifende Sicht auf das ganze System. Man setzt neue Akzente bei systemischen Fragestellungen. Das betrifft besonders die Bereiche: Netze, Speicher, Gebäude und Systemintegration der erneuerbaren Energien.
Die Zusammenhänge in dem Energiesystem immer komplexer
Es wird der Bundesbericht über Energieforschung vom Ministerium veröffentlicht, außerdem eine Broschüre zu der Energieforschung im privaten Haushalt. Das stellt die Inhalte einer Projektförderung in den Mittelpunkt: Der Interessent erfährt zentrale Ergebnisse aus der Forschung sowie Entwicklung, bekommt Hintergrundinformationen. Die Zusammenhänge in dem Energiesystem werden immer komplexer.
So finden wir uns mitten im Umbau der Energieversorgung. Befinden sich wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Felder in einem Umbruch, erscheinen natürlich stets auch erhebliche Widerstände. Genau das passiert jetzt auch in dem Energiesektor. Nun erfordert das Ganze große gemeinsame Anstrengungen, um richtige Entscheidungen in diesem Bereich zu erreichen. Als Dachverband tritt der Bundesverband Erneuerbare Energie hervor.
Modelle und Argumente für den Umbau der Energieversorgung
Die Unternehmen machen sich in der Landespolitik für einen möglichst schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien stark. Sie liefern Modelle und Argumente für den Umbau der Energieversorgung.
Zu den Aufgaben gehört es, die Rahmenbedingungen für diese Energien stets zu verbessern. Man muss sozusagen ihren Vorrang durchsetzen. Der Dachverband koordiniert die Einzelaktivitäten der Unternehmen gegenüber Öffentlichkeit und Politik, er fördert immer den Erfahrungsaustausch und die Kooperationen.
Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik werden sich treffen, um solche Fragen zu diskutieren: Könnte es sein, dass die Energiewende vielleicht den Industriestandort Deutschland auch belasten wird? Kommt es möglicherweise zu einer dritten industriellen Revolution? Wie soll die deutsche Energiewende wirklich effizient sowie „industrieverträglich“ organisiert werden, darf man so ein Vorhaben wirklich volkswirtschaftlich rechtfertigen? Hat man die Sonder- und Ausnahmeregelungen, was die energieintensive Industrie betrifft, gut ausgestaltet, ist man wettbewerbsfähig gesichert?

Ihr Dr. Matthias Michael – green energy marketing New York

Braunkohleabbau ist gefährlich für den Menschen – wo sind die Alternativen?

Der Braunkohleabbau ist nicht nur gefährlich, er ist zudem vermeidbar. Eine Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace belegt, dass der Braunkohleabbau und Kohlekraftwerke äußerst gefährlich sind. Laut dieser Studie sterben jährlich über 3.000 Menschen am Feinstaub, der durch Kohlekraftwerke verursacht wird. Diese Umweltverschmutzung führt aber nicht nur zu Lungenkrankheiten, sie beeinträchtigen das ganzheitliche Wohlbefinden der Menschen. Dabei gibt es längst gesündere Alternativen.
Die Alternativen stehen sogar nahezu unendlich zur Verfügung. Im Gegensatz zu Erdöl, Kohle, Uran und Erdgas ist die Nutzung von erneuerbarer Energie nicht nur klimafreundlicher, sondern auch verträglicher für sämtliche Lebewesen und Ressourcen schonend. Ob Wind, Sonne, Wasser, Bioenergie oder Erdwärme, die erneuerbaren Energien stärken die heimische Wirtschaft, sorgen für höhere Unabhängigkeit von Energieimporten und Versorgungssicherheit. Das Nutzen dieser Braunkohle-Alternativen vermeidet klimaschädliche Emissionen. Auch die Bundesregierung hat sich Ziele für eine klimafreundliche, moderne, sichere und nachhaltige Energieversorgung in Deutschland gesetzt: Der Braunkohleabbau soll zurückgefahren und die Alternativen konsequent ausgebaut werden. Das Bundesumweltministerium hat sich zum Ziel gesetzt, die Energieeffizienz stark zu erhöhen, die Energieversorgung zu modernisieren und die klima- und gesundheitsfreundlichen Technologien auszubauen. Bei der Suche nach Alternativen zur Braunkohle ist man längst fündig geworden, jetzt müssen diese Alternativen nur mehr konsequent umgesetzt werden.
Ein bedeutendes und erfolgreiches Instrument und wichtiger Motor beim Ausbau dieser erneuerbaren Energien ist das EEG, also das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dieses Gesetz verpflichtet die Netzbetreiber, Strom der aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde vorrangig anzunehmen.
Eine bedeutende Alternative zur Braunkohle ist Windkraft. Die Windenergie ist absolut CO2-frei und nimmt derzeit die Spitzenposition innerhalb der erneuerbaren Energien Stromerzeugung ein. Doch das Potenzial ist längst noch nicht ausgeschöpft. Ziel wäre eine deutlich stärkere Nutzung der Offshore-Windenergie und eine höhere Erschließung der Windenergienutzung am Land. Eine weitere Alternative ist Wasserkraft. Das Potenzial der Wasserkraft ist enorm, weshalb vorhandene Anlagen modernisiert und neue Kleinwasserkraftanlagen gebaut werden sollten. Bei der Verwendung von Wasserkraft müssen allerdings sämtliche Natur- und Umweltschutzanliegen ausgewogen berücksichtigt werden.
Eine nicht unwesentliche Rolle bei den Alternativen zur Braunkohle sind Biomasse und Solarenergie. Biomasse bezeichnet bei der Wärme- und Stromerzeugung nachwachsende Rohstoffe, beispielsweise Holz, aber auch tierische und pflanzliche Abfälle. Bei der Stromerzeugung nimmt Biomasse eine zunehmende Stellung ein. Im Jahr 2009 wurde aus Biomasse, Deponie- und Klärgas und Biogas und dem biogenen Abfallanteil etwa neun Prozent mehr Strom erzeugt als im Jahr zuvor. Aus Sonnenenergie könnte pro Jahr eine Energiemenge bezogen werden, die den Bedarf an Energie in Deutschland um das circa 80-fache übersteigen würde. Durch das oben genannte Erneuerbaren-Energien-Gesetz wird der Eigenverbrauch von Solarstrom stark gefördert. Die Bundesregierung will durch die Eigenverbrauchsregelung den Strombezug aus dem Netz vermindern und es somit entlasten. Was wiederum auch die Integration der erneuerbaren Energien ins Stromnetz beschleunigen soll.
Eine effektive und ebenfalls zunehmend verwendete Alternative ist die Geothermie. Besser bekannt ist die Geothermie unter der Bezeichnung Erdwärme. Sie bietet ein unerschöpfliches Energiereservoir. Auch Geothermische Anlagen zur Erzeugung von Strom werden durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz der Bundesregierung gefördert. Wer auf Erdwärme setzt, kann dank des EEG auf einen 20-jährigen Vergütungszeitrum vertrauen, was eine hohe Investitions- und Planungssicherheit bedeutet. Darüber hinaus werden Anlagen der tiefen Geothermie zur Wärme- und/oder Stromerzeugung auch durch das Marktanreizprogramm der Bundesregierung gefördert.
Die Verwendung von green energy hilft nicht nur dabei, unsere Luft rein zu halten, es schützt auch die eigene Gesundheit und das Klima. Erneuerbare Energien machen unabhängig von schwankenden Öl- und Gaspreisen sowie von Energieimporten. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien konnte in Deutschland ein Beschäftigungszuwachs von etwa 382.000 Beschäftigten erzielt werden und die Tendenz ist steigend. Doch wichtiger als all diese Fakten ist die Tatsache, dass die Verwendung von erneuerbarer Energien einen erheblichen Beitrag dazu leistet, dass Körper, Geist und Seele nicht durch schädlichen Braunkohleabbau geschädigt werden.

Ihr Dr. Matthias Michael, green energy marketing

Der Solarmarkt im Umbruch zur Wirtschaftlichkeit

Der Personalmarkt boomt. Gesucht werden händeringend fähige Manager, die sich auf internationaler Ebene um die Zukunft der Anlagen zur Erzeugung von Energie kümmern, die für die technische Planung verantwortlich zeichnen und den Vertrieb in Süddeutschland anheizen können. Gesucht wird auch ein Geschäftsentwickler; das alles auf dem Feld der Solartechnik. Auch andere Bereiche wachsen vom Arbeitsaufkommen her, so die Elektromobilität mit revolutionierenden Konzepten im Automobilbau, vor allem in Bayern und das weite Spektrum der Green Technology. Die Elektrotechnik muss lernen, effizienter mit der Energie umzugehen, die Informatik braucht mehr funktionale Sicherheit, die Brennstoffzelle will nutzbringender entwickelt sein. Die Gebäudeautomation soll weiter voranschreiten, Systemarchitekten sind gefragt, Umrichter müssen ihre Leistung auf dem Gebiet der Elektronik steigern. Die gesamte Branche ist auf Zuwachs programmiert, große Firmen haben neue Stabsabteilungen zur Rekrutierung fähiger grüner Arbeitskräfte installiert. Sollte es da nicht möglich sein, den gesamten Solarmarkt weltweit so auszurichten, dass er ohne Subventionen aus Deutschland auskommt? Die Sonne scheint schließlich alle Tage, wenn auch oft wolkenverhangen, und wird das sicherlich auch weiter tun. An der Energiequelle selbst kann es nicht liegen, dass aufgepäppelt werden muss, was nicht aus eigener Kraft gedeihen kann, nur an ihrer Nutzung. Oder sind es andere Interessen, die da mit im Spiel sind und den Wettbewerb verzerren?

Schon im nächsten Jahr soll der globale Solarmarkt frei von Subventionen überleben können, schätzen Analysten. 2013 will den dafür nötigen Wandel herbeiführen. Nachhaltigkeit ist nur eine Frage der Zeit, es ist die Netzparität, die zählt. Die Nachfrage zeigt sich stärker als gedacht, auch die Margen sind im Aufwind. Den Großteil der Produktion stellen ohnehin Indien, China und die USA – Länder, in denen Subventionen wesentlich verhaltener verteilt werden als etwa bei uns. Das Erreichen der Gewinnzone wird für den Herbst erwartet, zumal in Indien, wo die Strompreise so angezogen sind, dass Herstellern energieintensiver Produkte gar nichts anderes übrig bleibt, als sich nach der Sonnenwärme zu strecken. Selbst die Italiener planen Solarparks im sonnigen Süden, die ohne staatliche Hilfen gedeihen können, so sehr bauen sie auf die Zukunftsträchtigkeit der Technologie. In Deutschland gehen Produzenten verstärkt dazu über, sich von der öffentlichen Energieversorgung abzukoppeln. Auch Subventionsmärkte wie Japan und Großbritannien treiben die Nachfrage weiter an, die Amerikaner rechnen mit verbesserten Abschreibungsmöglichkeiten. Der Nahe Osten braucht bald neue Energie ebenso wie der afrikanische Kontinent, und in Mexiko sind die Erwartungen in dieser Hinsicht bereits übertroffen worden. Die rigiden Sparmaßnahmen der Lieferanten aus Deutschland dürften sich nun auszahlen.
Ob sie nun von Staats wegen verordnet oder aus eigenem Antrieb ergriffen wurden, sei einmal dahingestellt, die Gesundschrumpfung jedenfalls hat stattgefunden. Wer in Zukunft überlebt und wer sich an die Spitze stellen kann, das muss sich zeigen, nicht umsonst werden fähige Mitarbeiter so händeringend gesucht. First Solar steht unter Verkaufsdruck, die Chinesen haben Sorgenfalten, leichte Kursgewinne definieren die Ziele der Gewinnerwartung im kommenden Quartal. Analysten zeigen Skepsis, das Wachstum zeigt sich eher verhalten, manchmal stark. Etablierte Hersteller können auch unter Druck geraten, wenn keine Subventionen gestrichen werden, Aufholbedarf kann nur dann gedeckt werden, wenn auch das Potenzial dazu vorhanden ist. Manch einer erstrahlt in neuem Glanz, obwohl er längst totgesagt war, ein Kursrutsch kann auch durch betrügerische Manipulationen verursacht worden sein. Eine deutliche Sprache sprechen immer die Zahlen, und wenn sie zu flach sind, nützt auch kein Schönen. Wenn mit Strafzöllen gerechnet werden muss, kann dieser Umstand das Wachstum hemmen oder auch fördern. Zweistellige Kursgewinne bei den Solaraktien können nicht wegdiskutiert werden, vieles spricht dafür, dass sich die Spreu vom Weizen noch deutlicher trennen muss. Mitunter entscheiden Investoren über die Zukunft eines Unternehmens, wenn es nicht aus eigener Kraft genügend Profil zu zeigen imstande ist. Die Aussichten werden zunehmend grün.

 

Ihr Dr. Matthias Michael – green energy marketing

 

Desertec kann mehr sein, als ein Green Energy Durchbruch für Europa

Sie finden meinen neuesten Beitrag auf http://matthiasmichael.com/desertec-can-be-a-more-than-just-a-break-through-for-europes-green-energy-arena/

 

The potential impact Desertec and other projects could have on the North African region and on Europe’s energy mix is significant. However, so are the costs: 400 billion Euro for Desertec, 25 million Euro for Helios, connecting renewable generation in Greece to Germany, and 5 million Euro for Megrid, the French consortium led project on power transmission links.
Mr. van Son’s response was clear: Desertec will not be a second “Eurotunnel.” It is not a singular project but rather an opportunity to create energy markets in Europe’s wider neighborhood, specifically the Middle East and North African (MENA) region.
Technically, it is feasible, even the construction of large-scale concentrated solar power in the Sahara desert, although wind energy would account for more than half of the energy initially exported from the region to Europe.
But the challenges are bigger than just technical: operational, economic, financial, political, regulatory, environmental, and social feasibility of building renewable generation in the MENA region AND of connecting the output to Europe, are but some of them.
Having said this, renewable energy plants are moving forward in the MENA region: solar plants are cropping up in Jordan and Morocco; wind farms are being constructed in Egypt and Tunisia; a large solar thermal 140 MW plant is being built in Egypt, where solar PV will also power highway and streetlights. Interconnectors under the North Sea are operational between the UK and both France and the Netherlands. So, it can be done and maybe it is not just a mirage.
But what would it take to make it happen? The “conditio-sine-qua-non” or key pre-requisite would be to “create a political framework to formalize and regulate increased cooperation with the EU’s North African neighbors and to encourage the view to see them not as being on the border, but rather as an integral part of the European energy market” argued Michael Köhler, Head of Cabinet for EU Energy Commissioner Günter Oettinger.
And the Head of Cabinet came close to a promising announcement: the EU has been considering the establishment of an “Energy Charter” between the EU and the MENA countries, much in the same vein as the existing “EU Energy Charter Treaty (ECT),” an international agreement providing a multilateral framework for energy trade, transit, and investments.
At the end of the Cold War, the historic ECT laid the foundation for integrating the energy sectors of the Soviet Union and Eastern Europe into the broader European and world markets. The Energy Charter Treaty aimed to facilitate energy co-operation and the creation of a stable and reliable framework, very much the current objective of a new EU energy agreement with North Africa.
Unfortunately, such a Treaty might not be feasible in the post Arab Spring and European debt crisis circumstances. Mr. Köhler informed the GMF audience that the EU is in the midst of pursuing a slightly diluted Energy Charter Treaty, a so-called “Mediterranean Energy Community Agreement,” aiming to ensure a stable regulatory and investment framework that will encourage the development of new, North African energy sources for export to Europe. And if that does not work, the EU is even considering bi-lateral agreements with individual Maghreb countries.
The concept of establishing a Mediterranean Energy Community is exciting and promising! This is what is needed to turn a gigantic renewable energy generation opportunity in North Africa and connecting that capacity to Europe, into a reality.
Such a first step is vital because as long as the regulatory and political framework has not been established, funding Desertec and similar projects will not be feasible. The commercial and “governance” conditions need to be known; the regulatory framework governing investments will need to be clarified before such massive infrastructure projects come to fruition.
The realization of an EU led “Mediterranean Energy Community Agreement” would not just improve cooperation between the EU and the MENA region but also alleviate current conflicts amongst countries in this area. The EU Energy Commissioner’s Chief of Staff also outlined some elements that would need to be included in a proposed package for these countries, namely employment opportunities, vocational training, support in the regulatory process, and infrastructural development.
The elephant in the room remains where funding for these costly energy infrastructure projects will come from, in particular because of the distorted market conditions solar energy projects face in North Africa. Although they are up to 35 percent more efficient than equivalent projects in Europe they face higher interest rates on capital due to the risk premium imposed by political and structural challenges.
The answer may have to be the same as used for so many roads, rail, air, water, electrical, gas, and other infrastructure projects: these are long-term, strategic investments which cannot be justified only on the basis of a business case for commercial investors.
What these energy generation and transmission projects need are EU funding or EU guarantees, allowing to enhance economic growth in the MENA region, increasing trading relationships, leading, as history has often shown, to greater stability in the region, more jobs, greater prosperity, and more social justice.
Creating the equivalent of or extending the European Bank for Reconstruction and Development’s (EBRD) ability to fund renewable energy generation in North Africa and to connect it to Europe will need to go hand-in-hand with the EU’s agreement on a “Mediterranean Energy Community Accord.”
After all, if the EU signs a “Mediterranean Energy Community Agreement” and if the funding could be organized through the EU or its National Development Banks, Desertec and other projects will not be the Eurotunnel equivalent for energy. On the contrary, a “Mediterranean Energy Community Accord” would bring not only renewable electricity to both continents but create even more important co-benefits such as increased trade-relations, an increased likelihood of peace in the MENA region, wealth, and welfare and dignity in the Trans-Mediterranean region.

 

Dr. Matthias Michaelgreen energy marketing