Der Solarmarkt im Umbruch zur Wirtschaftlichkeit

Der Personalmarkt boomt. Gesucht werden händeringend fähige Manager, die sich auf internationaler Ebene um die Zukunft der Anlagen zur Erzeugung von Energie kümmern, die für die technische Planung verantwortlich zeichnen und den Vertrieb in Süddeutschland anheizen können. Gesucht wird auch ein Geschäftsentwickler; das alles auf dem Feld der Solartechnik. Auch andere Bereiche wachsen vom Arbeitsaufkommen her, so die Elektromobilität mit revolutionierenden Konzepten im Automobilbau, vor allem in Bayern und das weite Spektrum der Green Technology. Die Elektrotechnik muss lernen, effizienter mit der Energie umzugehen, die Informatik braucht mehr funktionale Sicherheit, die Brennstoffzelle will nutzbringender entwickelt sein. Die Gebäudeautomation soll weiter voranschreiten, Systemarchitekten sind gefragt, Umrichter müssen ihre Leistung auf dem Gebiet der Elektronik steigern. Die gesamte Branche ist auf Zuwachs programmiert, große Firmen haben neue Stabsabteilungen zur Rekrutierung fähiger grüner Arbeitskräfte installiert. Sollte es da nicht möglich sein, den gesamten Solarmarkt weltweit so auszurichten, dass er ohne Subventionen aus Deutschland auskommt? Die Sonne scheint schließlich alle Tage, wenn auch oft wolkenverhangen, und wird das sicherlich auch weiter tun. An der Energiequelle selbst kann es nicht liegen, dass aufgepäppelt werden muss, was nicht aus eigener Kraft gedeihen kann, nur an ihrer Nutzung. Oder sind es andere Interessen, die da mit im Spiel sind und den Wettbewerb verzerren?

Schon im nächsten Jahr soll der globale Solarmarkt frei von Subventionen überleben können, schätzen Analysten. 2013 will den dafür nötigen Wandel herbeiführen. Nachhaltigkeit ist nur eine Frage der Zeit, es ist die Netzparität, die zählt. Die Nachfrage zeigt sich stärker als gedacht, auch die Margen sind im Aufwind. Den Großteil der Produktion stellen ohnehin Indien, China und die USA – Länder, in denen Subventionen wesentlich verhaltener verteilt werden als etwa bei uns. Das Erreichen der Gewinnzone wird für den Herbst erwartet, zumal in Indien, wo die Strompreise so angezogen sind, dass Herstellern energieintensiver Produkte gar nichts anderes übrig bleibt, als sich nach der Sonnenwärme zu strecken. Selbst die Italiener planen Solarparks im sonnigen Süden, die ohne staatliche Hilfen gedeihen können, so sehr bauen sie auf die Zukunftsträchtigkeit der Technologie. In Deutschland gehen Produzenten verstärkt dazu über, sich von der öffentlichen Energieversorgung abzukoppeln. Auch Subventionsmärkte wie Japan und Großbritannien treiben die Nachfrage weiter an, die Amerikaner rechnen mit verbesserten Abschreibungsmöglichkeiten. Der Nahe Osten braucht bald neue Energie ebenso wie der afrikanische Kontinent, und in Mexiko sind die Erwartungen in dieser Hinsicht bereits übertroffen worden. Die rigiden Sparmaßnahmen der Lieferanten aus Deutschland dürften sich nun auszahlen.
Ob sie nun von Staats wegen verordnet oder aus eigenem Antrieb ergriffen wurden, sei einmal dahingestellt, die Gesundschrumpfung jedenfalls hat stattgefunden. Wer in Zukunft überlebt und wer sich an die Spitze stellen kann, das muss sich zeigen, nicht umsonst werden fähige Mitarbeiter so händeringend gesucht. First Solar steht unter Verkaufsdruck, die Chinesen haben Sorgenfalten, leichte Kursgewinne definieren die Ziele der Gewinnerwartung im kommenden Quartal. Analysten zeigen Skepsis, das Wachstum zeigt sich eher verhalten, manchmal stark. Etablierte Hersteller können auch unter Druck geraten, wenn keine Subventionen gestrichen werden, Aufholbedarf kann nur dann gedeckt werden, wenn auch das Potenzial dazu vorhanden ist. Manch einer erstrahlt in neuem Glanz, obwohl er längst totgesagt war, ein Kursrutsch kann auch durch betrügerische Manipulationen verursacht worden sein. Eine deutliche Sprache sprechen immer die Zahlen, und wenn sie zu flach sind, nützt auch kein Schönen. Wenn mit Strafzöllen gerechnet werden muss, kann dieser Umstand das Wachstum hemmen oder auch fördern. Zweistellige Kursgewinne bei den Solaraktien können nicht wegdiskutiert werden, vieles spricht dafür, dass sich die Spreu vom Weizen noch deutlicher trennen muss. Mitunter entscheiden Investoren über die Zukunft eines Unternehmens, wenn es nicht aus eigener Kraft genügend Profil zu zeigen imstande ist. Die Aussichten werden zunehmend grün.

 

Ihr Dr. Matthias Michael – green energy marketing

 

Durchbruch der erneuerbaren Energien erst mit Stromspeichern möglich

Durchbruch von Green Energy erst mit Stromspeichern möglich

Inzwischen ist die Technologie der erneuerbaren Energien sehr gut beherrschbar. Solarpaneele haben einen höheren Wirkungsgrad denn je und die Windräder sind mit starken Kugellagern ausgestattet und langfristig einsetzbar. Allerdings bleibt das Problem des zeitweisen Auseinanderklaffens von Produktion und Verbrauch.

Was beinahe 20 Jahre lang versäumt wurde

Wer die Geschichte der erneuerbaren Energien in der Bundesrepublik Deutschland bis zu den Anfängen verfolgt, der wird erstaunt sein. Denn es war nicht etwa die rot-grüne Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder, die die erste Förderung der erneuerbaren Energien beschlossen hat! Die Förderung geht vielmehr auf den Anfang der 90er Jahre und die Regierung des Bundeskanzlers Helmut Kohl zurück, die das sogenannte Stromeinspeisevergütungsgesetz erlassen hat. Der Energiemix beim Strom war damals allerdings auf die Herstellung durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Kohle und Gas fokussiert oder aber auch auf große, zentral produzierende Einheiten wie Kernkraftwerke. Die Stromnetze mit ihren von den Kraftwerken abgehenden Hochspannungsleitungen, die erst in den Städten und Gemeinden auf die normale Haushaltsspannung heruntertransformiert werden entsprachen diesem Hauptverkehrsbedarf von wenigen Produktionsstellen an viele haushalte und Endverbraucher.

Steigender Anteil erneuerbarer Energien

Im Jahr 2000 hatten die erneuerbaren Energien einen Anteil von lediglich 3,9 % an der Stromproduktion. Dieser ist bis zum Jahr 2010 auf beinahe 10 % gestiegen und wird sich durch den beschleunigten Zubau noch weiter erhöhen. das Ziel von 35 % Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch scheint zumindest von der Produktionsseite her erreichbar. Übrigens eine bereits jetzt beeindruckende Klimabilanz, die auch das Umweltbundesamt in seinem Internet-Angebot betont. Dort wird von 110 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten” gesprochen, die durch Erneuerbare Energien vermieden worden sind! Allerdings bleibt ein technisches Problem der erneuerbaren Energien bei beinahe allen Produktionsformen mit Ausnahme der Wasserkraft praktisch ungelöst: Viele erneuerbare Energien erzeugen Strom nur stoßweise und haben auch unberechenbare Phasen der “Nicht-Produktion”.

Die Problematik der Grundlast und Spitzenlast bleibt

Das erste Mal ist die Problematik der Nicht-Gleichheit von Stromproduktion und -verbrauch beim massiven Einsatz der Kernkraftwerke aufgetreten. Deren Anfahren und Abklingen dauert wesentlich länger, als es bei einem “einfachen” Einschalten von Gasturbinen oder einem Kohlekraftwerk der Fall wäre. Deshalb gibt es einige Pumpspeicherkraftwerke. Diese nutzen den mitten in der Nacht überschüssigen Atomstrom und pumpen Wasser von niedriger Höhe einen Berg hinaus. Dieses wird dann zu Spitzenlastzeiten wieder freigegeben und fällt durch die natürliche Schwerkraft und erzeugt mit Generatoren Strom. Allerdings sind die Kapazität und der Wirkungsgrad nicht beeindruckend. Diese Problematik verschlimmert sich beim zunehmenden Einsatz von Solarenergie und Windkraft! Der Stromverbrauch unterliegt ja Schwankungen aufgrund der Industrieproduktion und des Verbraucherverhaltens. Die Industrie benötigt jeden Tag für die volle Schicht Strom, auch wenn beispielsweise Bewölkung oder die kürzere Sonnenscheindauer im Winter einen nachmittäglichen Nachfrageüberhang nicht abdecken können. Diese zu geringe Produktionsmenge zu einem Zeitpunkt müsste durch Stromspeicherung ausgeglichen werden.

Verschiedene Ideen werden ausprobiert

Die Forschung nach dem geeigneten Stromspeicher steht erst noch am Anfang. Trotz der enormen Fortschritte sind Batterien aus zwei Gründen noch nicht die idealen Energiespeicher: Der Wirkungsgrad liegt weit unter 50 %, so dass wesentlich mehr als 2 Kilowattstunden gespeichert werden müssen, um wieder eine Kilowattstunde zurückzubekommen. Darüber hinaus gibt es immer noch das Problem, das viele von uns auch von Handys und Laptops kennen: Die Haltbarkeit vieler Akkus lässt schon bereits nach 800-900 Aufladungen nach und nach mehr als 1.000-1.200 Aufladungen sinkt die Speicherkapazität schon erheblich. Dies ist auch der Grund dafür, warum die Elektromobilität im Automobilbereich noch auf sich warten lässt.

Neue Speicherverfahren erforderlich

Bis zur Entwicklung von effektiven, effizienten Speicherverfahren behilft sich die Industrie mit sogenannten Smart grids oder angeblich “smarten” Stromzählern. Doch diese sind nur eine Abwandlung des schon bekannten Preismodells für Privatkunden von Normalstrom und Nachtstrom – mit dem beispielsweise auch Nachtspeicheröfen aufgeladen wurden. Da aber nicht alle Menschen plötzlich abends die Wäsche waschen können, ist die Umlenkung des Strombedarfs nur im Promillebereich zu sehen. Deshalb arbeitet die Industrie fieberhaft an neuen Stromspeichern. Dies kann beispielsweise die Verdichtung von Dampf oder Gas sein, welches in isolierten Behältern komprimiert wird und sich dann wieder ausdehnt und damit Turbinen antreibt. Oder aber die fast emissionsfreie Herstellung von Wasserstoff aus Wasser und Luft und die darauf folgende Verbrennung und Aufsplittung in diese beiden Bestandteile.

Damit ließe sich Strom in großen Mengen speichern, sobald das Kostenproblem in den Griff bekommen wird.

 

Ihr Dr. Matthias Michael green energy marketing

Die Doomsday Uhr tickt – mit Nuklearen Bedrohungen, Klimawandel und menschgemachten Biogefahren

Auf meinem Englischen Blog finden Sie einen neuen Beitrag: http://matthiasmichael.com/the-clock-is-ticking-doomsday-running-on-nuclear-climate-change-and-biosecurity/

 

The Doomsday Clock delivers exactly how near mankind would be to disastrous destruction, the actual figurative midnight, and monitors the means mankind could use to obliterate by itself. First and foremost, these include atomic weapons, but they also include climate-changing systems as well as brand new advancements in the existence sciences that may cause irrevocable damage.

Nuclear

The nuclear grow older dawned within the 1940s whenever researchers learned how to release the energy saved within the atom. Instantly, they thought of 2 potential uses–an unparalleled tool along with a brand new energy source. The United States constructed the first atomic bombs during The second world war, which they used on Hiroshima and Nagasaki within July 1945. Inside two decades, Britain, the actual Ussr, China, as well as France experienced also established nuclear weapon programs. Since that time, Israel, Indian, Pakistan, and Northern Korea possess constructed nuclear weaponry too. For many from the Cold Battle, obvious hostility between the United States as well as Soviet Union, along with their huge nuclear arsenals, defined the nuclear threat. The Ough.Utes. arsenal actually peaked at regarding Thirty,Thousand warheads in the middle 1960s and the Soviet toolbox at Forty,Thousand warheads within the Eighties, dwarfing other nuclear weapon states. The actual situation with regard to nuclear holocaust had been easy: Heightened tensions between your two worked up superpowers would lead to a good all out nuclear exchange. Today, the potential for a good accidental or even inadvertent nuclear exchange between your United States and Russia continues to be, with each countries anachronistically maintaining more than 1,Thousand warheads upon high notify, ready to start within many minutes, despite the fact that a planned assault by Russia or even the Usa alternatively seems unlikely. Regrettably, nevertheless, inside a globalized globe with permeable national borders, fast communications, as well as broadened commerce within twin use technologies, nuclear understand how and materials journey more widely and simply compared to before–raising the chance that terrorists might obtain this kind of supplies and crudely create a nuclear device of their own. The materials necessary to construct a explosive device pervade the world–in component due to programs started by the United States and Ussr to spread private nuclear power technology as well as research reactors throughout the Cold War. Consequently, based on the Worldwide Solar panel on Fissile Materials, considerable degrees of highly overflowing uranium, one of the materials essential for a bomb, stay in more than Forty non weapon says. Save with regard to Antarctica, each and every region consists of at least one country along with civilian highly overflowing uranium. Even with the advance of nuclear reactor design as well as international regulates supplied by the Worldwide Nuclear Power Company (IAEA), expansion issues continue, as the elements as well as infrastructure for any private nuclear energy plan can also be used to create nuclear weaponry. Much of the recent discussions focuses on Iran and its quest for the civilian nuclear power capacity, however Mohammed ElBaradei, the IAEA overseer general, estimates that another 20 to 30 nations possess the abilities, if not the intent, to pursue the actual explosive device. Meanwhile, the original nuclear tool states (particularly, Great britain, Portugal, Russia, and also the United States) still modernize their own nuclear arsenals, along with little effort in order to relinquish these weaponry. All of which leads numerous to believe that the world is actually starting your 2nd nuclear grow older.

Climate Change

Fossil fuel systems for example coal-burning vegetation driven the industrial revolution, getting unparalleled economic prosperity to many parts of the planet. However in the actual 1950s, scientists began calculating year upon year alterations in the co2 concentration within the environment that they could relate to traditional energy combustion, plus they began to begin to see the implications for Planet’s temperature as well as for climate change. These days, the power of co2 is higher than at any time during the last 650,000 many years. These types of gases comfortable Earth’s continents as well as oceans by acting just like a large blanket that retains right from through leaving the climate, melting ice and activating a number of environmental changes that create an increase in global temperature. Even if co2 pollutants would cease immediately, the extra gases currently put into the climate, that linger for hundreds of years, might continue to increase ocean degree and alter additional qualities of the Earth for years and years. The most authoritative medical group around the issue, the actual Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), suggests that heating around the purchase of 2-10 degrees Fahrenheit within the subsequent A century is really a distinct chance if the developed world doesn’t suppress it’s carbon dioxide emissions habit. Results might consist of wide-ranging, remarkable modifications. One drastic outcome: a 3- in order to 34-inch increase in sea degree, leading to much more coastal break down, increased surging during storms, as well as, in some regions such as the Indus Water Delta in Bangladesh and also the Mississippi Water Delta in the United States, long term inundation. This particular sea-level rise may affect coastal metropolitan areas (Ny, Ohio, Shanghai, London) probably the most, compelling main changes in individual negotiation patterns. Away from the coast, the IPCC predicts which another century associated with temperature increases might place severe force on woodlands, alpine areas, and other environments, jeopardize individual health because nasty flying bugs along with other disease-carrying bugs as well as rodents distribute deadly viruses and bacteria more than larger geographical regions, and damage agricultural efforts by reduction of rain fall in many food-producing areas yet still period increasing surging within others–any of which might contribute to mass migrations as well as wars over arable property, drinking water, and other natural sources.

Biosecurity

Advances in inherited genes as well as the field of biology during the last 5 years have inspired a number of new possibilities, each good and troubling. With higher knowledge of genetic material as well as exactly how physiological systems interact, biologists can fight disease better as well as improve general individual health. Scientists curently have started to create biography designed vaccines for typical diseases for example dengue fever as well as certain types of hepatitis. They’re with such tools to develop additional innovative healthcare options, such as tissue which have been bio engineered to serve because physiological “pacemakers.” The mapping of the complete individual genome in Mid 2001 enables increased knowledge of individual functioning. As a result of the Human Genome Task, researchers have already identified more than 1,800 genes associated with particular diseases. However along with their possible advantages, these technological advances raise the chance that folks or non-state actors could produce harmful recognized or even novel bad bacteria. Furthermore, researchers using the best intentions could inadvertently create novel bad bacteria that may damage humans or other varieties. For example, in Mid 2001, scientists around australia reported that they had accidentally made a new, controversial strain from the mousepox computer virus whilst trying to genetically professional a more effective rodent manage technique. In contrast to the actual natural weaponry of the last century, these new tools could produce a limitless variety of threats, through brand new kinds of “nonlethal” agents, to viruses which sterilize their own hosts, in order to others that incapacitate whole methods inside an organism. The wide accessibility to bioengineering knowledge and resources, along with the ease that people can obtain specific fragments of genetic material (some could be purchased through the postal mail or higher the internet), might permit these types of capabilities to locate their own way into unspecified hands or perhaps the ones from yard hobbyists. Such possible dangers tend to be making scientists, institutions, as well as industry to build up self-governing mechanisms to avoid misuse. But developing a system to ensure the secure use of bioengineering, with out preventing beneficial research and improvement, might pose the best international technology as well as protection problem throughout the next 50 years.

 

By Dr. Matthias Michaelgreen energy marketing

 

 

 

Kontroverse Diskussion: Klimaskeptiker bezweifeln menschgemachten Klimawandel – aber saubere Umwelt wollen die Skeptiker auch

Klimaskeptiker bezweifeln, dass der in den Medien thematisierte Klimawandel von Menschen verursacht wurde. Es wird bezweifelt, dass der Mensch und dessen Verhalten sich auf die Erderwärmung und den Treibhauseffekt, auswirken. Klimaskeptiker sehen in den durch Medien veröffentlichten Berichten und Schlagzeilen eher eine “Klimahysterie”, die grundlos geschürt werde.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Klimaforschung werden von den Klimaskeptikern in Frage gestellt. In den Thesen liefern die Klimaskeptiker unter anderem Argumente, dass die menschgemachten CO2-Emissionen die Erde in den letzten 15 Jahren nicht erwärmt haben. Diese Behauptung wird mit Satelittendaten bestätigt, die nach der Auswertung ergeben haben, dass die Erde sich in den vergangenen 15 Jahren nicht erwärmt hat, vielmehr die Erwärmung zum Stillstand gekommen sei. Weiter gehen die Klimaskeptiker davon aus, dass das sich in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid hauptsächlich aus den Meeren und Ozeanen stamme und nicht durch die Luftverschmutzung der Menschheit verursacht ist. Zudem geben die Vulkane und das Gestein, vorwiegend in den Vulkangebieten, das CO2 ab. Ein weiterer Grund für die Erdewärmung wird darin gesehen, dass die Sonnenaktivität in einem Zyklus von ca. elf Jahren schwankt. Diese Schwankungen haben in der Vergangenheit das Klima auf der Erde verändert und so mit dem Treibhauseffekt in Verbindung gebracht werden. Alle Klimaveränderungen sind auf die Natur und die Umwelt zurückzuführen und der Mensch hat einen verschwindend geringen Anteil daran.

Die Thesen gehen in Konfrontation mit den Medien und richten sich auch gegen die “Green Energy Technologien”. Die erneuerbaren Technologien werden immer beliebter und gerade das Marketing baut darauf auf, dass die Umwelt gefährdet ist und Menschen durch den Einsatz regenerativer Energien einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Durch die Green Energy Technologien, in die derzeit viel investiert wird, soll ein nachhaltiger Beitrag zum Erhalt der Umwelt geleistet werden. Photovoltaikanlagen, Solaranlagen und Wärmepumpen nutzen die natürlichen Energien und wandeln diese in Strom um. So können Haushalte nahezu autark von öffentlichen Energielieferanten werden und Nutzer durch die eigene Energieerzeugung Geld sparen.

Energie wird knapp und führt nach den Marketingaussagen der Green Technologie-Unternehmen zu unkalkulierbaren Kostensteigerungen in der Zukunft. Eine Investition in ökonomische und ökologische Energiesysteme ist deshalb aus zwei Gründen wichtig: Es erspart hohe Energiekosten und schont die natürlichen Ressoucen und damit nachhaltig die Umwelt.
Das Marketing setzt hier auf den Erhalt der Umwelt und auf ökologisch wertvolle Technologien, die zum einen die natürlichen Ressourcen wie Sonne und Wind nutzen und die Umwelt nicht belasten. So ist das Marketingkonzept auf Nachhaltigkeit und Erhaltung ausgelegt. Klimaskeptiker hingegen bezweifeln, dass die Menschen überhaupt etwas mit der Erderwärmung zu tun haben. Die Nutzung der neuen Technologien würde nach den Skeptikern keine Auswirkung auf die zukünftigen Umweltbedingungen und die Folgen der Erderwärmung haben. Die neuen Technologien wären damit nicht der Umwelt nützlich, sondern nur der Geldersparnis zuträglich. Die Green Technologie setzt auf Nachhaltigkeit und die Nutzung der natülichen Ressourcen ohne die Ausnutzung oder Veschmutzung der Natur. Die neuen Technologien sind umweltfreundlich und setzen die natürliche Energie dazu ein, Strom und Wärme zu erzeugen. Die kontroverse Diskussion und die Argumente sind deshalb immer zu hinterfragen. Letztendlich hat es aber keinen negativen Einfluss auf die Umwelt, wenn die Sonnenwärme und die Windkraft genutzt werden, um Strom und Wärme zu erzeugen. Der monetäre Vorteil und die damit auch verbundene Schonung der Erdressourcen können keinen merklichen Nachteil verbuchen.

Klimaskeptiker und Klimaforscher diskutieren kontrovers und jede Ansicht wird in den neuen Medien publiziert. Wissenschaftliche Nachweise werden öffentlich gezeigt und letzendlich ist es eine Tatsache, dass die Umwelt sich verändert. Erderwärmung und Treibhauseffekt sind zwar unterschiedlich begründet, aber nicht wegzureden. Neue ökologische Technologien haben keinen Nachteil für die Umwelt, weswegen es im eigenen Ermessen der Verbraucher liegen sollte, ob diese im privaten Bereich eingesetzt werden oder nicht.

Grüner Strom für Europa aus der Sahara – mehr Wunsch als Wirklichkeit?

Die Sonnenenergie in Ägypten, Nordafrika und dem Nahen Osten ist mit Abstand die stärkste erneuerbare Energiequelle weltweit und Gebiete wie die Sahara bieten mit Abstand die meiste Fläche um Sonnenenergie sinnvoll zu nutzen. In diesem Gebiete fallen ca. 630.000 Terawattstunden an, diese blieben bisher jedoch so gut wie ungenutzt. Mittlerweile wurde dieses Potenzial jedoch erkannt und soll nun sinnvoll genutzt werden. Das bisher größte Projekt in diesem Bereich ist das Desertec Projekt. Bei diesem Projekt sollen Solarthermische Kraftwerke und Photovoltaik Anlagen die bisher ungenutzte Energie in sauberen Strom umwandeln. Ziel dieses Konzepts ist es die Energieversorgung der EU und der Mena Länder über erneuerbare Energie sicherzustellen. Denn im Ausstieg aus dem Atomstrom ist dies von besonders hoher Wichtigkeit.

Die grundsätzliche Funktionsweise der Solarthermische Kraftwerke ist, dass sie mehrere enorm große Spiegel nutzen, um anfallendes Sonnenlicht auf eine gewisse Fläche zu bündeln und diese Energie in Wärmeenergie zu verwandeln. Diese Wärmeenergie treibt eine Dampfturbine an, welcher Strom produziert. Wärmespeicher nehmen am Tag anfallende Energie auf um sie in der Nacht oder bei schlechtem Wetter wieder in das System abgeben zu können. So kann ein dauerhafter Betrieb und somit auch die dauerhafte Stromversorgung gewährleistet werden.

Das Desertec-Konzept beinhaltet nicht nur den Ausbau eines Stromnetzes das durch regenerative Energien gespeist wird, sondern zudem auch den Bau eines dezentralen Netzes von Solar- und Windkraftwerken im Nahen Osten und Nordafrika. Hierbei spielt vor allem die Sahara eine große Rolle, denn hier liegt eine der größten Freiflächen der Welt und diese ist bisher völlig ungenutzt. Bisher wird die Sahara weder besiedelt, noch wird sie auf eine andere Weise sinnvoll genutz. Auch für die Bevölkerung ist die unbewohnbare Wüste bisher nicht interessant, jedoch könnte die Erzeugung von Strom in diesen Bereichen auch für die Bevölkerung eine Chance darstellen. Denn einerseits würde die Bevölkerung davon profitieren können, dass für sie Strom erzeugt wird und anderer Seits ist die Stromerzeugung ein enormer Wirtschaftsfaktor.

Bei dem Projekt, dass in der Sahara geplant wird sollen viele Anlagen in der Nähe von Küsten entstehen, diese sollen dann nicht nur den Strom für den täglichen Bedarf der Bevölkerung decken, sondern gleichzeitig Meerwasser entsalzen. Dieses Wasser könnte einerseits zur Trinkwasserversorgung in Ägypten und anderen afrikanischen Ländern dienen, andererseits aber auch beispielsweise der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Diese könnte so in wasserarmen Gebieten erst möglich gemacht werden und in bisher schon fruchtbaren Gebieten den Ertrag deutlich steigern. Auf diese Weise bietet Desertec eine Lösung für verschiedene gravierende Probleme der heutigen Zeit, wie Klimawandel, drohende Wasserknappheit und auch die Knappheit und Begrenztheit der fossilen Energiequellen. Hierbei zeigt sich sehr deutlich, dass es sich bei solchen Projekten nicht nur um Projekte für Europa handeln kann sondern auch sehr effektive Entwicklungsprojekte in den ärmeren Ländern Afrikas hierdurch entstehen können.

Desertec stellt einen Mix aus den verschiedenen Formen der regenerativen Energien dar und soll mittels dieses Mix eine kontinuierliche Stromversorgung sicherstellen. Einzeln sind die verschiedenen Energieformen teilweise schon vorhanden. So wird Wasserkraft schon seit längerer Zeit in Ägypten genutzt. Der entstandene Stausee gehört zu den drittgrößten der Erde. Insgesamt gibt es drei weitere Staudämme in Esna, Kanater und Naga Hamady, die Energie erzeugen. Es wird also deutlich, dass gerade die ärmeren Länder der Welt schon länger Versuchen aus den Ressourcen die uns immer zur Verfügung stehen einen Nutzen zu ziehen und so das Leben und dessen Qualität zu verbessern. Sicherlich handelt es sich in solchen schlechter entwickelten Ländern um geringere Bedürfnisse und einen geringeren Strombedarf und doch haben genau diese Länder schon länger erkannt wie wertvoll regenerative Energien sein können.

Fazit

Anhand der genannten Zahlen und Fakten lässt sich eindeutig feststellen, dass Green Energy ein enormes Potential haben und sie die perfekte Energiequelle für Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer sind. Denn hierbei handelt es sich um saubere Energie aus unerschöpflichen Quellen, die ewig Energie liefern werden und so eine der größten Chancen der Absicherung bieten.

Die meisten Erneuerbaren Energien wie Wasserkraft oder Sonnenenergie werden schon seit längerer Zeit konsequent genutzt. Besonders viele Entwicklungsländer produzieren schon seit längerer Zeit ihre Energie, zusätzlich zu den normalen Kraftwerken, oder auch fast ausschließlich aus Wasser, Wind oder Sonnenkraft. Damit auch Europa davon profitieren kann bedarf es jedoch noch enormer Ausbau Maßnahmen. Doch gerade die Entwicklungsländer zeigen schon heute welch ein Potenzial in Ihren Ländern stecken kann und auch Tests zeigen, dass sich Flächen wie die Sahara perfekt zur Energiegewinnung eignen.
Jedoch steht man aufgrunde der Tatsache, dass man das Land nicht besitzt sondern so zu sagen mieten muss vor dem Problem der Abhängigkeit von den Ländern die Anteile an der Sahara besitzen. Denn spielen diese Länder einmal in dem Plan nicht mehr mit und kappen die Leitungen, so steht Europa vor einem enormen Stromproblem und wird enorme Einschränkungen im Energiesektor hinnehmen müssen. Diese Tatsache wird wohl auch zu den größten Problemen bei einem solchen Projekt gehören, denn schließlich ist Abhängigkeit gefährlich und ein Handel mit Ländern die häufig die Menschenrechte verletzen ist ein schwieriges Unterfangen.

Andererseits ist man auch heute schon in vielen Bereichen von anderen Ländern Abhängig. Denn bedenkt man woher viele der fossilen Energieträger wie Öl kommen, so handelt es sich hierbei meist auch um dritte Welt Länder, welche sowohl von Europa und dessen Geld abhängig sind, wie auch die Europäer von deren Gütern.

Um jedoch den Stromtransport nach Europa möglich zu machen Bedarf es noch einer enormen Weiterentwicklung von Technologien. Denn der derzeitige Stand der Technik wird es Stromunternehmen nicht ermöglichen ausreichend erzeugten Strom nach Europa zu transportieren. Denn derzeitige Stromleitungen haben auf solch einer langen Strecke enorme Verluste und können so auch bei einer großen Produktionsmenge Europa nicht ausreichend mit Strom versorgen. Jedoch wird heutzutage immer weiter und schneller an neuen oder anderen Möglichkeiten des Stromtransports geforscht. Hierzu gehört auch der Transport mittels eines Gleichstrom Systems, denn dieses hätte geringere Verluste als das derzeitige Transportieren mittels Wechselstrom.

Da es sich bei solchen Projekten auch um ausgesprochen hohe Investitionen handelt müssen wie bei vielen Projekten Investoren gefunden werden die das Projekt effektiv unterstützen. Solange jedoch noch viele Fragen offen sind bleibt ein solches Projekt wohl eher ein Wunsch, jedoch ist abzusehen, dass es in den nächsten Jahrzehnten zur Wirklichkeit wird.

 

Ihr Dr. Matthias Michael , green energy marketing, New York

Schiefergas – Gefahr oder Chance für green energy?

In jüngster Zeit wird, angetrieben von der Suche nach green energy, zumindest als Öl Ersatzenergie gerade dem Schiefergas (Shale gas) eine Zukunft vorausgesagt. Nach Angaben der amerikanischen Energy Information Aministration (EIA) ließe sich die Förderung in den kommenden zwanzig Jahren verdreifachen. Gegner sind der Ansicht, dass die Entdeckung von Schiefergas seit langem bekannt ist, aber dass bisher bestehende Umweltauflagen den Abbau bisher behinderten und gelockert werden müssten.
Die Fördertechnik, die derzeit am weitesten verbreitet ist, ist das “Hydraulic Fracturing”. Bei diesem Verfahren aber sind Bohrlöcher echt schnell absolut erschöpft. In Europa glaubt man 2030 einen Marktanteil von 12% an den regional geförderten Gasmengen erreichen zu können. Die Probleme sind und bleiben toxische und grundwasserschädliche Substanzen, die in den Boden zur Förderung eingepresst werden müssen. Das aus diesen Angaben zu ziehende Fazit hieße, dass das Hydraulic Fracturing Verfahren zu viele Gefahren für eine umweltverträgliche Förderung (Grundwasserschädigungen großen Ausmaßes) enthielte, viel Flächen verbrauche und damit aus der Diskussion um Energien geraten könne.
Betrachtet man die Zahlen über den gegenwärtigen und zukünftigen Energiebedarf auf der Erde, so kann man feststellen, dass gegenwärtig ca. 170000 Milliarden kWh benötigt werden. Da die Weltbevölkerung aber wächst, wächst auch der Bedarf. 2035 rechnet man mit 260000 Milliarden kWh benötigter Energie und 2050 sogar mit 320000 Milliarden kWh. Dieser Wert aber entspricht nur einem Zehntausendstel der Sonnenenergie, die jährlich die Erde erreicht. Rund 80% aller Energien werden augenblicklich aus fossilen Brennstoffen erzeugt, die eine Kohlendioxidbelastung gegenwärtig von 30 Milliarden Tonnen produzieren. Diese Verbrennungsbelastung würde bis 2035 auf 43 Milliarden Tonnen steigen. Damit würde sich die Temperatur der Erde durchschnittlich um 2 Grad erwärmen.
Folge ist, dass ein Rennen um die Entdeckung von gigantischen Mengen erneuerbarer Energien eingesetzt hat. Parallel dazu ist aber gegenwärtig ein Hype unter allen Geologen zu verzeichnen, indem man die Wiederentdeckung eines fossilen Stoffes feiert: das Schiefergas.
In diesem, seit Jahrhunderten bekannten Material, werden unter bestimmten Temperatur- und Druckbedingungen Öl und Gas gespeichert.
Aufgrund der Tatsache, dass sich einerseits der Öl- und Gaspreis (Erdgas) in astronomischen Höhen bewegten, andererseits die Fördertechniken für Schieferöl und vor allem Schiefergas sich in den letzten 10-15 Jahren weiter verfeinert haben, ist der Abbau dieser Produkte ungemein lukrativ und rentabel geworden. So betragen die Produktionskosten für ein Barrel Schieferöl durchschnittlich 50 Dollar.
In den USA hat man riesige abbaubare Flächen entdeckt, so dass sich die Produktion und Förderung in den zurückliegenden vier Jahren verzehnfacht hat. Diese Fördermenge soll in den kommenden drei Jahren nochmals verdreifacht werden und dann 1,3 Millionen Fass erreichen.
Bereits im Jahr 2009 hatten die USA dadurch Russland als größten Gaslieferanten abgelöst. Dass diese Ergebnisse nicht von der Hand zu weisen sind, spiegelt sich in der Tatsache, dass EXXON Mobil 2010 über 31Milliarden Dollar für die Übernahme des texanischen Schiefergaskonzerns XTO zahlte. Fachleute sehen auch in Europa in den kommenden Jahren ein “Schieferdorado”.
Es bleibt aber das Problem der Fördertechnik, die es nun umweltverträglicher zu entwickeln gilt. Bekannt dabei ist, dass Schieferöl- und Schiefergasvorkommen nicht einfach horizontal angebohrt werden können, sondern nur vertikal, weil weitere massive Gesteinsschichten die Schieferschicht ummanteln. Mittels “Fracking” wird das Gestein dadurch über viele Kilometer hin gespalten. Der Name der Technik gestaltet das Verfahren beschönigend, denn jede Menge Chemikalien werden dabei eingesetzt, um den Stein zu spalten. Kleine Quarzkügelchen werden benutzt, um das Bohrloch zu stabilisieren. Das Gas strömt dann von alleine aus dem Bohrloch, das etwas zähflüssigere Öl braucht etwas länger. Das Verfahren ist aber durchaus lukrativ.
Seitdem sich diese Technik behauptet hat, werden immer mehr Schieferfelder entdeckt. Gerade zu Beginn diesen Jahres glaubte man seinen Ohren nicht zu trauen, als die USA meldeten, dass sich im Gebiet des sogenannten „Green River”, das sich über drei Bundesstaaten hinzieht (Utah, Colorado, Wyoming) ca. 800 Milliarden Barrel Schieferöl befänden. Diese Menge entspräche, wenn die Zahl stimmt, dem Dreifachen der Menge Öl, die Saudi Arabien als gesicherte Menge angibt. Bereits jetzt wirft die Bakken-Formation in North Dakota 300000 Barrel Schieferöl am Tag ab. Das entspricht etwa der Hälfte der Produktionszahlen von Ecuador, das immerhin zu den OPEC Staaten gehört. Bald will man auch die Ölförderstaaten Texas und Kanada als reichste Ölförderstaaten überholt haben. Dort wiederum werden im Barnett Shale (Texas) täglich aus 6000 Bohrlöchern 60000 Kubikmeter Schiefergas gefördert. Im Marcellus Shale (in den Bundesstaaten New York, Pennsylvania und Ohio) soll ein Volumen von 14 Billionen Kubikmeter vorliegen, von denen 20-30% rentabel ausgebeutet werden könnten. Nach einem Bericht der amerikanischen Energiebehörde, könnten dadurch die Energiebedürfnisse der USA für die kommenden 90Jahre gesichert werden. Andere Meinungen schätzen dieses Volumen sogar als für die kommenden 116 Jahre ausreichend.

Der Blick auf Europa zeigt Russland, Estland, Italien und Deutschland als die Staaten mit den reichsten Schiefervorkommen. Aber auch Polen, Ungarn Frankreich und Großbritannien mischen mit. Auch hier geht es insgesamt von einem Vorratsvolumen von 14 Billionen Kubikmetern. Alle werden gegenwärtig nur minimal ausgebeutet. Der Koordinationsbetrieb “Gas Shales in Europe” versucht durch sinnvolle Kooperationen die Ausbeutung und Entdeckung besser regeln zu können.
Für Italien könnte daraus ein ökonomischer Rettungsanker erwachsen, denn die Schieferölreserven des Landes werden in der Menge höher eingeschätzt als die gesicherten Reserven von Nigeria und Libyen zusammen.
In Österreich kommt außer im Gebiet um den Achensee Schieferöl kaum vor. Dort werden jährlich 4 Tonnen abgebaut, die ausschließlich der Pharmaindustrie zugeführt werden.
Der schwierigste Punkt bei der Frage nach der Erschließung dieser Energiequelle ist und bleibt das Thema Umwelt. Die bei dem “Fracking Verfahren” eingesetzten Chemikalien belasten zunehmend und zu sehr das Grundwasser. Ein amerikanischer Filmemacher, Josh Fox, (“Gasland”) hat darauf in seinem Roadmovie aufmerksam gemacht und deutlich in Szene gesetzt. Das mit z.B. Methan versetzte Grundwasser kommt als Feuerstrahl aus dem Wasserhahn, wenn eine Zündquelle in der Nähe ist. Nach seiner, von den Gegnern polemisch betrachteten Feststellung, handelt es sich bei der Schiefergasförderung um eine ökologische Katastrophe.
Weitere wissenschaftliche Studien haben die Problematik mittlerweile bewiesen. Gasrückstände im Grundwasser Pennsylvanias, gelöstes Schiefergas im Trinkwasser in Ohio (Wohnhausexplosion) sprechen ihre Sprache, die ergänzt wird mit den Zahlen der amerikanischen Umweltbehörde EPA, die von 15- 80 % giftiger Sand – Wasser- Chemikalien-Rückständen spricht. Ein offizieller Bericht wird 2012 erwartet.

10 Tips, um die Ölabhängigkeit des Verkehrs zu reduzieren

Hallo allerseits, auf http://matthiasmichael.com/10-tips-for-reducing-the-oil-dependence-of-transport/ habe ich einen Beitrag über die Möglichkeiten der Ölreduktion in den USA veröffentlicht.

 

Hier ein Auszug:

One of the most depressing areas of the Gulf oil leak may be the idea that we have got absolutely no option however to depend on offshore drilling as well as the stomach switching dangers it carries. We understand all the issues with posting oil from oil dictatorships. Planet are not ready to replace fuel combustion engines. The best choice, politics leaders reveal, is ideal for Us citizens in order to jammed reduce the regular positioning catastrophe as well as deal with the ugly results.

Mishaps happen,” stated Sen. May well Lieberman (I-Conn.). “You develop from them and also you don’t make certain they don’t happen again.Inch

“I doubt this is actually the first incident which has occurred and i also question it will likely be the ultimate,In . mentioned White House Press Secretary John Gibbs.

“A authenticity from it is that people are based on coal and oil once we changeover to another power long term,Inch Ken Salazar, Leader Obama’s Inside assistant, informed the United states senate solar panel. “You won’t switch off the actual lighting of the country or even the economic climate by closing every thing lower.Inch

Could it be correct that we’ve got absolutely no option?

The final period congress genuinely freaked away in regards to the problem in our essential oil dependence, whenever gasoline prices assigned $4 a gallon within the summer season of 08, the Senate Power Panel approached Skip Laitner, director of economic evaluation in the United states Council to have an Energy Efficient Economy (ACEEE).

The committee requested Laitner exactly what effectiveness, the actual notoriously attractive power technique, could perform in order to reduce gas costs. He or she offered all of them an impressive figure: It could conserve Fouthy-six billion casks of essential oil. When the Ough.S. made a good thrilling away acquisition of power efficiency, cutting energy waste from automobiles, buildings, the electrical energy power grid, as well as elsewhere throughout the market, Laitner believes it might save the power just like Fouthy-six billion casks by 2030.

Household offshore positioning created 537 million barrels yearly over the last nine years, in line with the Mineral deposits Administration Support. The complete-bore efficiency plan might save just like Eighty five many years of offshore positioning.

Looking in the transportation sector alone, Laitner recommended Ten short term recommendations which will reduce the requirement of essential oil. Congress eventually passed one of these simple, the actual money for clunkers plan. Even which may be improved on: the poor gas mileage standards for brand new vehicles meant the trade, within program did not save just as much energy as it might possess.

If you’re sick and tired of lifeless ocean turtles, oil protected marsh countries, ruined fisheries, disputes more than drip rates, political policeman outs, terms such as tar golf balls as well as junk shots (Okay, individuals are humorous), they are for you personally:

Ten techniques to our oil habit

1. A much better “cash for clunkers.” Final summer’s popular plan required 100s of Thousands of reduced carrying away automobiles away course, nevertheless its reduced requirements for your gas mileage associated with qualified brand new vehicles managed to get much more of the vehicle industry help out than an environment boon. A 2-year edition which offered credit just for truly efficient new automobiles (Thirty-five miles per gallon or even better) would spend less essential oil. Congress could pay for this particular through stretching out the 1978 gas guzzler taxes in order to light vans and Sports power vehicles–it presently does apply only to traveler cars.

2. Emergency funding with regard to vulnerable mass transit. The chilling Fifty nine % associated with riding on the coach methods possess reduce support or elevated costs (or even each) since The 30 days associated with january 2009, pressing more people in to vehicles. Congress could save both essential oil as well as jobs through protecting existing bus and train lines with crisis funding.

3. The national telecommuting as well as video conferencing initiative. Motivating employees for you to use home and lower company travel would reduce energy usage, conserve all of them money as well as travelling time, and most most likely make most of them more comfortable. Our elected representatives could immediate federal employees in order to telecommute as well as video meeting whenever possible. For everyone otherwise, a deal is required make this stuff much more normative as well as culturally acceptable.

4. Wiser freight motion. Our elected representatives could commission study to understand more about a get tote of strategies to lighten the actual effect associated with trucking as well as rail as well as aircraft delivery. “Heavy trucks may save 32 % of one’s make use of through a mix of enhanced fuel advantages, and co-ordination to lessen vacant back stretches and unnecessary travel,Inch Laitner produces inside a diary post [PDF] Train design which decreases streamlined pull as well as gathers energy from stopping (like a Prius does) could produce more cost savings.

Five. Wiser land use. Congress could immediate (as well as assist fund) municipality efforts to revise zoning and property make use of guidelines in manners which encourage small improvement suitable for transportation service and friendly to ramblers and bikers. (Obama’s Partnership for Sustainable Cities has already been making plans within this path.)

Six. Wiser traverse IT. By outfitting its trucks along with online software program that will help drivers avoid left hands turns, UPS preserved Three zillion gallons of energy each year. Once the nation’s 270,Thousand a few traffic mild systems all utilized technology that anticipated traffic styles and decreased quit events, according to Laitner, they may cut transportation oil make use of through 5 to 10 %. The nationwide research into targeting fuel waste materials through it could yield much more this kind of gains.

Seven. Training motorists. Instructing energy-efficient driving methods (for instance reduced acceleration) as well as maintenance (maintaining tires higher) would lead to fuel-saving behavior changes. Learning the reason why people do not consider money-saving actions such as checking fatigue pressure might deliver much more. Fuel-economy fundamentals may also be a main a part of owner’s erectile dysfunction programs.

8. An answer stating efficiency is really a brand new nationwide concern. A “statement”, big deal, right? Well, it may be: A good “efficiency rulesInch quality from Our elected representatives might deliver the apparent transmission to businesses, customers, and market segments which will get them to help to make their particular modifications. Our elected representatives could also inform government departments to maneuver instantly upon effectiveness measures that will buy themselves-making funding depending on that motion.

9. Awards for technology breakthroughs. The independently run Automotive By Reward offers ten million Dollars for the very first group associated with engineers that may create the over the counter practical 100 mpg automobile. Our elected representatives might consider comparable incentives to encourage business owners to pay attention to efficiency. The Federal government has already been funding possible high payback cleantech study efforts.

Ten. Effectiveness visibility. Efficiency is really a mostly unseen source of energy. To repair which, produces Laitner, “Congress should direct as well as account the actual Division associated with Commerce, United states doe as well as Atmosphere Protection Agency (and others) in order to collaborate within the intro of a National Power Effectiveness Data Middle (NEEDC).Inch We’re learning greater than we have ever wanted to understand about essential oil dispersants, blowout preventers, as well as other just offshore platform hardware. Why not learn instead about constructive technologies?

 

Dr. Matthias Michael, green energy marketing

Die Bedeutung von Pumpspeicherkraftwerken für die Energiewende in Deutschland

Bevor wir damit begonnen haben, die begrenzten fossilen Rohstoffe zu verfeuern oder die Kraft der Kernspaltung zur Energiegewinnung zu nutzen, besaßen unsere Altvorderen weitreichende Kenntnis über die Kraft, die die Natur für uns vorhält. Mittels Wasserkraft wurden unter anderem Mühlen betrieben und das natürliche Gefälle der Landschaft dazu genutzt, das Wasser vom Ursprungsort dorthin zu bringen, wo es benötigt wurde. Beide Prinzipien nutzt ein Pumpspeicherkraftwerk.

Die Funktionsweise des Pumpspeicherkraftwerks

Ein Pumpspeicherkraftwerk, kurz auch Pumpspeicherwerk genannt, besteht im Wesentlichen aus zwei Seen. Diese Seen haben unterschiedliche Höhenlagen: einer befindet sich auf einem Berg oder einer Anhöhe, der andere im Tal. Beide sind mit einer Leitung verbunden, in der eine Turbine oder einem Motor zwischengeschaltet ist. Je nachdem, ob Energie erzeugt oder gespeichert werden soll, fließt das Wasser zu Tal oder wird auf den Berg gepumpt.

Ist Energie genug vorhanden und muss das Kraftwerk nicht produzieren, wird das Wasser vom unteren See in den oberen gepumpt. Dank reversiblem Anlagenbetrieb ist dieselbe Turbine oder der Motor in der Lage, das Wasser nach oben zu befördern. Sobald das Wasser im oberen Teil der Anlage angekommen ist, steht die Energie gespeichert auf Abruf zur Verfügung. Ist Energie vonnöten, wird es in den unteren See abgelassen. Dabei passiert es dieselbe Turbine oder den Motor, der, bzw. die nun wiederum Energie erzeugt und diese in das Stromnetz einspeist.

Energieerzeugungs- und Speicherkapazität von Pumpkraftwerken und ihre Folgen für die Natur

Die Erträge in Megawatt, die ein Pumpspeicherkraftwerk bereitstellen kann, ist im Wesentlichen abhängig von der Menge Wasser, die die Seen aufnehmen können. Theoretisch also unbegrenzt. Es finden sich sowohl natürliche Seen als Kraftwerke, als auch von Menschen geschaffene Stauseen, die demselben Zweck dienen. Darin liegt ihr einziger ökologischer Nachteil: In einem Betonbecken wird kein natürliches Leben gedeihen. Ständige Durchmischung verhindert die Nutzung des Sees über die Energiegewinnung hinaus. Die Gefahr des Bruchs einer Staumauer ist zwar marginal, aber trotzdem vorhanden. Ein solcher Bruch hätte weitreichende Schäden zufolge, weil in einem solchen Fall große Mengen Wassers unkontrolliert frei werden.

Einsatz in Deutschland

In Deutschland sind in den Bundesländern Baden-Württemberg, Sachsen, Hessen, Thüringen, Bayern, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen insgesamt 31 Pumpspeicherkraftwerke in Betrieb, die eine Gesamtleistung von 40 GWh erzeugen. Dabei wird von einem täglichen Einsatz von 4-8 Stunden ausgegangen.

Es existieren Überlegungen, auch die Wasserstraßen zur Energiegewinnung mittels Speicherkraftwerk zu nutzen. Dafür soll das Wasser mit überschüssigem Strom in Staustufen gepumpt werden, um in Notzeiten zur Energiegewinnung wieder in den Fluss zurückfließen zu können. Dadurch könnten dann etwa 400 Megawatt zusätzlich produziert werden.

Bedeutung von Pumpspeicherkraftwerken für die Energiewirtschaft

Anders als Kraftwerke herkömmlicher Bauart erfreut sich das Pumpspeicherkraftwerk einer positiven Umweltbilanz. Der von der Bundesregierung eingesetzte Sachverständigenrat für Umweltfragen kommt in einem Sondergutachten vom Mai 2010 zu dem Schluss, dass die in Europa, besonders in Norwegen und Schweden, produzierte Energie aus Pumpspeicherkraftwerken in ausreichender Menge bereitsteht, um Schwankungen aus erneuerbarer Energie ausgleichen zu können. Dabei ist diese Form der Energiegewinnung von allen Sachverständigen als umweltfreundlich, klimaverträglich und sicher eingeschätzt. Um die in Skandinavien erzeugte Energie auch in unseren Breiten nutzen zu können, muss jedoch die Anbindung der Leitungen deutlich verbessert werden. Da dies die hauptsächlichen Ausgaben darstellt, wird es bezahlbar sein.

Ein Vergleich mit anderen Methoden der Green Energy, deren Rohstoff erneuerbar ist

Anders als bei Photovoltaik-, Windkraft- und Dampfkraftwerken ist das Pumpkraftwerk ohne Kosten anzufahren oder abzustellen. Dadurch punkten sie im wirtschaftlichen Vergleich sogar vor anderen Arten der grünen Energiegewinnung. Auch ist das Pumpspeicherkraftwerk jederzeit einsatzbereit. Egal, ob der Wind weht oder die Sonne scheint. Ist das Wasser erst einmal angesammelt, kann es wiederholt genutzt werden. Auch zum Anfahren anderer Kraftwerke.

Pumpkraftwerke verbrauchen für das Hochpumpen des Energieträgers Wasser mehr Energie, als sie erzeugen. Auf den ersten Blick lohnt der Einsatz also nicht. Hinzu kommt noch der teils massive Eingriff in die Landschaft, der diese Art der Energieerzeugung auch kritischen Blicken ausgesetzt. Gemeinsam jedoch und unter Einbeziehung der anderen Energiegewinnungsarten, wird das Gegenteil richtig. Gerade Windkraft- und Solaranlagen produzieren Strom nur dann, wenn die natürliche Energie dafür vorhanden ist. Solaranlagen also bevorzugt im Sommer. Leider sind nicht genug Speicher vorhanden, um die dann im Überfluss erzeugte Energie aufzusparen für Zeiten des erhöhten Bedarfs. Statt, wie unlängst bekannt geworden, den sauber erzeugten Strom zu verkaufen, kann er genutzt werden, um die Pumpspeicher zu füllen. Scheint die Sonne dann im Winter nicht oder weht kein Wind, ist das Wasser schon auf dem Berg, um hinab zu fließen und Strom zu erzeugen.

Fazit und Ausblick

Genau wie schon heute wird auch in Zukunft nicht eine einzige Technologie den Strom erzeugen, den wir verbrauchen. Es ist und wird auch später so sein, dass Energie aus verschiedenen Quellen stammt. Pumpkraftwerke können da genutzt werden, wo Wasser in Fülle vorhanden ist. Wasserarme Gegenden mit einem Pumpkraftwerk auszurüsten wäre Unsinn. Als nennenswerten Anteil an der zukünftigen Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien wird das Wasser weiter an Bedeutung gewinnen. In unseren mittleren Breiten ist es selten so kalt, dass ein ganzer Stausee einfrieren könnte. So steht die im Pumpspeicherkraftwerk gespeicherte Energie ganzjährig zur Verfügung. Darin unterscheidet es sich auf erfreuliche Weise von anderen Energieerzeugern, die von den Jahreszeiten abhängiger sind, als die Wasserkraft. Aus einer gelungenen Mischung von Energie aus Sonne, Wind und Wasser kann der Bedarf an Energie auch zukünftig sichergestellt werden. Ohne Folgen, wie denen, die nach den Unfällen in Tschernobyl und Fukushima zu erwarten und zu befürchten sind. Auch ständig weiterlaufende Kosten durch die Lagerung und zukünftig hoffentlich möglicher Entsorgung der Abfälle aus Kraftwerken, wie den genannten, bleiben die Energieriesen verschont. Das wird sich günstig auf den Strompreis auswirken und der Menschheit im Ganzen eine lebenswertere Zukunft ermöglichen.

Ihr Dr. Matthias Michael green energy marketing

Wasser Knappheit in Indien wird zum Problem

Lieber Leser,

auf meinem Englischen Blog finden Sie einen neuen Beitrag über Wasserknappheit in Indien:

http://matthiasmichael.com/water-shortage-being-major-problem-in-water-stressed-indian/

 

Hier eine Kostprobe:

Within the last six years, the actual yearly per household water accessibility in Indian has fallen 70% in order to 1544 cubic meter from 5177 cubic meter within 1951 which is prone to further fall to at least one,A hundred and forty cubic meter within 2050.
The actual security alarm round the continuing option of sufficient water to all or any customers within Indian, each corporate as well as domestic, over time has appeared. The actual per capita water availability in Indian, that is presently at 1,544 cubic yards this year vis-à-vis the world standard One,Seven hundred cubic meters, is expected to assist reduce in size to a single,A hundred and forty cubic yards by The year 2050, stated CRISIL in the research report.
India’s populace has raised from 361 zillion in 1951 to a single.Twenty one billion this season. The quantity of metropolitan areas along with population more than a million has raised from 12 three decades ago as well as 23 within 1991 in order to 35 in 2001. Consequently, the actual for each household accessibility to water in the usa in general offers dropped from Five,177 cubic gauge each year within 1951 to a single,544 cubic meter each year this season, an extreme decrease in 70% within six decades. Using the for each capita option of drinking water slipping beneath 1,Seven hundred cubic meters, Indian has acquired the actual regrettable standing from the ‘water-stressed’ nation. Things are prone to degrade further according to capita drinking water availability is predicted to express absolutely no additional to at least one,342 and One,A hundred and forty cubic yards each year through 2025 as well as The year 2050, correspondingly, the actual statement mentioned.

Water can be a resource which Indians are actually capable of taking without any consideration to date. But that is forget about the situation. Water, which is an important part from the manufacturing process in lots of sectors, offers surfaced becoming an problem that could possess severe effects for immediate methods of the company, and it is supply stores, brand name status, and so, on growth options and revenue.

 

Lesen Sie mehr auf: http://matthiasmichael.com/water-shortage-being-major-problem-in-water-stressed-indian/

 

Ihr Dr. Matthias Michael green energy marketing

Warum Solarmodule nächstes Jahr billiger werden

Warum Solar Module im Jahr 2012 billiger werden

Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien (und darunter besonders die Nachfrage nach der Solarenergie) steigt – und mit ihr das Bewusstsein unserer Verantwortung, was die Schonung der Umwelt angeht. Jedoch sind Solaranlagen nicht nur ein Thema für Ökologen. Ihre Einführung, Produktion und Verbreitung haben Auswirkungen auf noch weitreichendere Gebiete wie Wirtschaft und Politik, aber auch auf das Leben jedes Einzelnen.

Heute, im Jahr 2011, stehen wir vor einer besonderen Wende der green energy: Im nächsten Jahr sollen Solar Module billiger werden, als je zuvor. Welche Wirkungen und Ursachen dies hat, wird im Folgenden beschrieben.

Jedes Jahr werden in Deutschland die Preise für Photovoltaikanlagen geprüft. Die gegebenen Falls nötige neue Preisberechnung funktioniert folgendermaßen:

Als Besitzer von Solarzellen, beispielsweise auf dem Hausdach, erhalten Sie vom Staat die sogenannte Einspeisevergütung. Das bedeutet, dass der Strom, den Sie nicht selbst nutzen, ins allgemeine Stromnetz eingespeist wird. Dafür bekommen Sie Geld. Zur Zeit (2011) beläuft sich die Summe auf 28,73 Cent pro Kilowattstunde. Diese Summe wird jedoch von Jahr zu Jahr um etwa neun Prozent verringert, da immer mehr Menschen (oder auch ganze Unternehmen) sich dazu entscheiden, eine Photovoltaikanlage anzuschaffen, um nicht nur den eigenen Bedarf zu decken, sondern eben auch um von der Einspeisevergütung zu profitieren. 2012 sollen bis zu 15 Prozent weniger an Einspeisevergütung gezahlt werden. Bekanntgegeben hat dies die Bundesnetzagentur am 27. Oktober diesen Jahres. Zugrunde liegt dieser Regelung das Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (oder kurz Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG), das im Jahr 2000 verabschiedet wurde.

Das scheint auf den ersten Blick ein Nachteil für den Einzelnen zu sein und erklärt nicht, warum Solar Module im kommenden Jahr billiger werden. Die Seite, die man dazu in Betracht ziehen muss, ist eine makroökonimische:

Wenn immer mehr Menschen oder Unternehmen sich allerdings für Solarzellen entscheiden, bedeutet das auch, dass dank der großen Nachfrage die Entstehungs- beziehungsweise Montagekosten sinken. Besonders bedrohlich für die deutschen Unternehmen ist die Konkurrenz aus China, die ihre Solar Module für bis zu 20 Prozent weniger anbieten. Aber auch in der Montage ist Konkurrenz entstanden: Noch vor wenigen Jahren, als die ersten Leute sich für erneuerbare Engerien entschieden haben, gab es nur wenige Firmen, die sich auf die Montage von Solarzellen spezialisiert hatten. Heute, wo Photovoltaik schon fast zu unserem Alltag gehört, müssen diese ersten Firmen sich den Marktanteil mit einer neu entstandenen Konkurrenz teilen. Jede einzelne Firma muss sich nun nicht nur mit qualitativer Arbeit, sondern auch mit geringen Preisen durchsetzen. Das wiederum heißt für den Käufer, dass er zwar weniger Geld im Zuge der Einspeisevergütung bekommt, von vorne herein aber auch weniger Geld in die Solarzellen investieren muss. Und weiter: Auch die Wartung und Reparatur der Anlagen, die früher besonders aufwändig waren, sind heute, dank der großen Verbreitung, günstiger. In Zahlen: Seit 2007 haben sich die Preise für Photovoltaikanlagen halbiert! (Anmerkung: Keine andere Art der Stromgewinnung hat es je geschafft, ihre Preise in so kurzer Zeit zu drücken – im Gegenteil: Die Strompreise steigen tendenziell!)

Das dritte Standbein der Preisberechnung ist das Einkalkulieren der Rohstoffpreise. Die Preise für Edelstahl und Aluminium, welche für das Untergestell benötigt werden, sind etwa gleich geblieben. Daraus resultieren stabile Rohstoffpreise.

So weit so gut. Aber warum werden genau 2012 die Preise so drastisch sinken?

Grund ist ein weiterer, noch nicht genannter Faktor: Die Lagerung. Aufgrund einer Überproduktion wurden mehr Solar Module angefertigt, als benötigt werden. Für diese fehlt nun der Platz. Als Resultat müssen Anfang des Jahres 2012 Lagerkapazitäten abgebaut werden, was dazu führt, dass die Solar Module zum Teil unter ihrem Einkaufswert weiterverkauft werden. Ein unbeschreiblicher Preisdruck. In Zahlen bedeutet dies, dass man im Jahre 2012 sage und schreibe 18% weniger für Solar Module bezahlen wird, als 2011. Als Resultat geht man davon aus, dass Solarstrom selbst ohne Subventionen vom Staat so günstig wird wie der Haushaltsstrom, den Sie jetzt noch beziehen. Dieses Phänomen wird als “Stromparität 2012″ bezeichnet (englisch: grid parity). Einige Spekulanten gehen sogar noch weiter und behaupten, Solarstrom würde in gar nicht allzu weiter Ferne günstiger in der Beschaffung sein als alle anderen Arten von Strom. Auf jeden Fall lässt sich feststellen, dass Solarstrom wettbewerbs- und konkurrentsfähig wird.

Diese Neuigkeiten sind fantastisch für Ihren Geldbeutel – und für die Umwelt! Denn die Ausrede, Solar Module seien zu teuer, wird am 2012 nicht mehr gelten und somit wird wohl eine Vielzahl von Hausbesitzern in Photovoltaik und damit in die Umwelt investieren. Denn die CO2 Emissionen, die zum Beispiel bei der Stromgewinnung durch ein Kohlekraftwerk entstehen, werden eingespart. Auch dies ist ein weiterer Grund, warum immer mehr Menschen sich für erneuerbare Energien entscheiden: Green Technologies sind auf dem Vormarsch. Das Verständnis der Menschen für ihre Umwelt lässt sie immer weiter dazu tendieren, grüne Energien zu bevorzugen. Dies lässt sich anhand gesammelter Daten ablesen: Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich die erzeugte Solarstrommenge verdreifacht. Trotzdem ist der Anteil von Solarstrom am Brutto-Stromverbrauch mit 3.5% vergleichsweise gering. Die Prognosen sind aber weitgehend positiv und gehen davon aus, dass dieser Anteil bis 2020 um 10% steigen wird.

Die einzige Frage, die sich einem nun regelrecht aufdrängt, lautet: Was passiert nach 2012? Dank des ewigen Wechselspiels zwischen Angebot und Nachfrage werden die Preise für Solar Module wohl recht stabil bleiben. Was immer weiter abnehmen wird, ist die Einspeisevergütung, bis sie eines Tages ganz wegfallen wird und die Solarenergie ganz frei von Subventionen bestehen kann. Hoffen wir für unsere Zukunft und unsere Umwelt, dass umweltunfreundliche Stromkraftwerke immer weiter in den Hintergrund gerückt werden und die green technologies mit Solar, – Wind- und Geothermiestrom weiterhin gut aufgestellt bleiben.

 

Dr. Matthias Michael. green energy marketing